Archiv der Kategorie: Leitbild

Ergebnisse der AG’s in Form von konkreten Maßnahmenplänen


Das Leitbild gibt die Richtung vor, entscheidend ist, welche Maßnahmen auch in in der Praxis umgesetzt werden.

Die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen und vieler Einzelgespräche wurden in
6 Maßnahmenplanungen verpackt, die – gegliedert in kurz- mittel und langfristige Maßnahmen und zum Teil auch bereits mit Kostenschätzungen und Verantwortungsbereichen versehen – ebenfalls zuerst dem Beirat der C!TY Bruck GmbH vorgelegt wurden. Stadtrat und Gemeinderat beraten bzw. entscheiden anschließend über die Umsetzung der geplanten Maßnahmen, bevor sie in der endgültigen Fassung der Brucker Bevölkerung präsentiert werden.

Hier sind auch die konkreten Maßnahmenplanungen der Arbeitsgruppen zum Nach- bzw. Vorauslesen:

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Leitbild für Bruck an der Leitha in der Zielgeraden


Das Leitbild für Bruck soll  eine Vision sein, wo wir uns  in vielleicht 10 oder 15 Jahren  mit der Entwicklung unserer Stadt Bruck sehen wollen. Es steckt dabei den mehr oder weniger groben Orientierungsrahmen ab. Die  umzusetzenden Maßnahmen sind lauter einzelne Bausteine um das Leitbild mit Leben zu erfüllen.

Am 7.3.2012 hat der von M. Okrafka, GF der C!TY Bruck GmbH, erstellte Entwurf eines Leitbildes für die Stadt Bruck den Beirat der C!TY Bruck GmbH passiert. In der nächsten Gemeinderats-Sitzung soll nun darüber abgestimmt werden.

Hier ist der Link zum Brucker Leitbild mit dem Titel ‚Bruck inspiriert mich!‘ – zum Nach- bzw. Vorauslesen lesen für alle, die sich schon jetzt darüber informieren wollen:

Leitbild für Bruck dot – Version III_03.2012

1. ENTWURF: „Aufbruc(h)k Zwanzich20“ – Leitbild statt Leidbild!


Interessante Wort- und Zahlenspiele, farbige Markierungen – das Wort ‚ich‘ ist im ganzen Text grün gedruckt –  ,  Reminiszenzen an die attische Demokratie  und ein neuer Begriff: Kooperenz  – statt Konkurrenz!

Mit der Erstellung eines Leitbildes für die C!TY Bruck GmbH wären die Arbeitsgruppen in der kurzen Zeit wohl überfordert gewesen,  sie ist nun doch  Geschäftsführer Mario Okrafka vorbehalten geblieben. Er  löst diese Aufgabe mit einem Text, der alle  zur Beteiligung einlädt: ‚Be Bruck!‘

Der Entwurf wird zunächst dem Beirat der C!TY Bruck präsentiert  und soll dann im März im Gemeinderat beschlossen werden.

Leitbildentwurf für Bruck oder der Versuch einer Annäherung an (k)ein Lei(d)tbild
„Aufbruc(h)k Zwanzich20“
oder:
Bruck – das bin ich!

Auch das zum Leitbegriff erklärte, moderne Schlagwort der ‚Kooperenz‘ soll die Gemeinsamkeit unterstreichen.

„Kooperenz“ ist dabei das moderne Schlagwort für all unsere Handlungsansätze:

Die Stadtgemeinde Bruck hat sich gemeinsam mit den wirtschaftstreibenden und privaten Liegenschaftseigentümern auf den Weg gemacht und der virulenten Herausforderung gestellt, die in die Jahre gekommene Innenstadt lebenswert, dynamisch, lebendig und zeitgemäß umzugestalten.

Nur durch das Zusammenwirken aller innerstädtischen Nutzergruppen, quasi dem bildlichen Ziehen an einem Strang, ungeachtet eventueller interner Konkurrenz, gelingt es den innerstädtischen Anrainern, sich langfristig als starker, alternativer Standort neben den Mitbewerbern auf der „grünen Wiese“ oder aber dem angrenzenden Burgenland zu positionieren.
(Zitat aus dem Leitbildentwurf)

Im Entwurf ist übrigens eine Seite frei geblieben, auf der die neu gegründete Arbeitsgruppe ‚Jugend findet Stadt‚ ihre Vorstellungen einbringen kann.

Eingeschlafen, aber nicht vergessen …


Aus Mangel an TeilnehmerInnen  mussten zwei Arbeitsgruppen eingestellt werden. Die Anliegen werden aber weiter verfolgt, und für den Bereich Jugend ist sogar ein eigener Prozess geplant!
Vorzeitig beendet  wurden:

  • AG 4 – Vereine & Verbände –  die für den 01.12.2011 geplante 4. Sitzung  fand nicht mehr statt!
    Leider waren in den ersten Sitzungen so wenige Personen (nur jeweils 2 reguläre TN) anwesend, dass eine sachlich- und fachlich legitimierte Weiterarbeit nicht möglich war und die Arbeitsgruppe geschlossen werden musste – zum Leidwesen von M.Okrafka, GF der C!TY Bruck GmbH. Denn Vereine und Verbände erfüllen eine wichtige Funktion in der Gemeinde und sind  Ausdruck dafür, dass sich Menschen gemeinsam für etwas einsetzen. Die oben angeführten Hauptanliegen  aus der 1. Sitzung werden deshalb weiter geführt und auch ein Leitbild erarbeitet.
  • Auch die AG 5 – Jugend, Schulen, Familien & Senioren konnte trotz eines vielversprechenden Anfangs (Zwischenergebnisse vgl.  Seite der AG5) aus Mangel an TeilnehmerInnen nicht fortgeführt werden. Auch die Ziele und  Inhalte dieser AG werden selbstverständlich weiter verfolgt.
    In Zusammenarbeit mit dem in der Brucker Jugendszene sehr gut verlinkten BHW-Jugendberater und Streetworker Thomas Tatosa plant die C!TY Bruck GmbH noch einmal einen eigenen Prozess nur für die Jugend (möglichst zwei TeilnehmerInnen von jeder Schule in Absprache mit den Schulleitungen) unter Leitung von Thomas Tatosa,   der den Jugendlichen  schon bekannt ist.

SWOT, S.M.A.R.T.e Ziele und ein Leitbild


Einige Begriffe, die hier schon öfter gefallen sind, und ihre Bedeutung für den  City-Bruck-Prozess

SWOT steht für Strengths (Stärken) /  Weaknesses (Schwächen) /  Opportunities (Chancen) / Threats (Gefahren). Die Analysetechnik stammt aus der strategischen Unternehmensplanung bzw. dem Projektmanagement und dient dazu, gemeinsam die aktuelle Situation systematisch zu durchleuchten und Lösungsansätze und Gefahren für die Umsetzung zu diskutieren.

SWOT-Analysen sollten bereits bei der Erstellung auf ein Ziel bezogen und nicht abstrakt gehalten werden. Wird der gewünschte Soll-Zustand nicht vorher vereinbart, besteht die Gefahr, dass  die Beteiligten  auf unterschiedliche Ziele hinarbeiten, was zu schlechteren Resultaten und zu Konflikten führt. Hier kommen die  ‚smarten‘  Ziele ins Spiel.

S.M.A.R.T. ist ein Akronym für „Specific Measurable Accepted Realistic Timely“.

  • S steht fürspezifisch‘: Ziele müssen eindeutig definiert sein und so präzise wie möglich formuliert.
  • M für ‚messbar‘: Es muss messbare Kriterien geben, wann die Ziele erfüllt sind
  • A für ‚akzeptiert‘: Alle müssen einverstanden sein, die Ziele von einer breiten Mehrheit mitgetragen werden.
  • R für ‚realistisch‘: Die Ziele müssen erreichbar sein.
  • T-terminierbar“: Zu jedem Ziel gehört eine klare Terminvorgabe.

Die Ziele von ecoplus, Werbegemeinschaft und Wirtschaftskammer sind klar deklariert, und zwar „auch die wirtschaftlichen Aktivitäten (Handel, Gewerbe) im Zentrum der Stadtgemeinde Bruck /Leitha (Innenstadt) zu fördern und zu stärken.“ (Fördervertrag S 2) Unter Punkt 3  heißt es dann noch, dass sowohl die Potentiale für die Peripherie  als auch die der Innenstadt gestärkt werden sollen und dass für beide ein „Mehrwert“ angestrebt wird, „vor allem als Einkaufsstadt.“ (Fördervertrag S 3)

Die Umsetzung dieser Ziele soll durch den Geschäftsführer der C!TY-Bruck GmbH, Mario Okrafka,  initiiert werden. Zusätzlich wünscht sich die Stadtgemeinde die Erstellung eines Leitbilds. ‚Leitbild gegen das Leidbild‚ titelt auch das Bezirksblatt am 21.9.2011.

Und Mario Okrafka hat, wie es scheint, eine geniale Lösung gefunden, indem er einen Bürgerbeteiligungsprozess gestartet hat. Mit Unterstützung  der Stadtgemeinde  wurden die Brucker und BruckerInnen eingeladen, selbst die Initiative zu ergreifen, Projekte für ihre Stadt zu entwickeln und auch bei der Erstellung des Leitbilds mitzuwirken.

Diese Einladung  wurde von mehr als 200 Personen angenommen, so vielen wie noch bei keinem der vorangegangenen ‚Stadtparlamente‘. Auch in den Gruppen arbeiteten zu Beginn etwa 50 Personen mit.

Hier ist das Plakat mit den zahlreichen Ideen und Vorschlägen der BruckerInnen:

SWOT-Plakat ‚Ideen und Vorschläge‘ vom Kick-off am 13.9.2011

Aber haben alle Beteiligten dieselben Ziele wir die Fondsgemeinschaft? Und geht es um ein Leitbild für die City-Bruck-GmbH oder gleich um eines für die ganze Stadt?

Den rein wirtschaftlichen Interessen der Fondsgemeinschaft wird sicher einiges hinzuzufügen sein – denn nimmt man die Sache ernst, kann man übergeordnete Ziele erst gemeinsam formulieren, nachdem man ein Leitbild hat. So kann das Ende des Prozesses im Jänner sicher erst der Anfang sein!

Ich bin trotzdem optimistisch, denn ein Ziel sollten wohl alle teilen: Das ist die Entwicklung unserer  Stadt!

ARGE 4 Vereine & Verbände aus Mangel an TeilnehmerInnen eingestellt!


Vereine und Verbände erfüllen eine wichtige Funktion in der Gemeinde und sind  Ausdruck dafür, dass sich Menschen gemeinsam für etwas einsetzen. In der ersten Gruppensitzung (8 TN) wurden in guter Arbeitsatmosphäre unter anderem folgende Ziele erarbeitet:

  • Schaffung einer echten Koordinierungsstelle durch z.B. Aufwertung der bestehenden Touristinfo, wo die Fäden zusammenlaufen, damit z.B. spartenmäßige Vereinsaktionstage (Sport im Parkbad, Sozialverbände, Kunst/Kultur, Tiere in der FuZo oder auf dem Hauptplatz) entwickelt und durchgeführt werden können => kurz- bis mittelfristig, 11 Stimmen
  • Initiierung eines Vereinstreffens/Vereinsstammtisches in dem alle Vereine repräsentiert sind, da der Kulturbeirat per Definition zu kurz greift => kurzfristig, 7 Stimmen

Leider waren in den beiden folgenden Sitzungen so wenige Personen (nur jeweils 2 reguläre TN) anwesend, dass eine sachlich- und fachlich legitimierte Weiterarbeit nicht möglich war und die Arbeitsgruppe geschlossen werden musste – zum Leidwesen von M.Okrafka, GF der C!TY Bruck GmbH, der ein reges Vereins- und Verbandsleben für „ein Pfund im Bereich der sogenannten „weichen Standortfaktoren“  hält,  „mit dem eine Stadt beim Werben um Neubürger sprichwörtlich wuchern kann!!!“ (Protokoll der Sitzungen 2 & 3 der AG4)
Die oben angeführten Hauptanliegen  aus der 1. Sitzung werden trotzdem  weiter geführt und ein Leitbild erarbeitet.

Die Enttäuschung über das mangelnde Interesse  der VereinsvertreterInnen bzw. interessierter BürgerInnen ist im Protokoll zu erkennen.

M. Okrafka zitiert in diesem Zusammenhang die Äußerung eines Kollegen, die auch auf ihn zutrifft:

„Ich bin jetzt die zunächst einmal nächsten drei Jahre für Sie da, damit Sie was mit mir für Ihre Stadt … auf die Beine stellen. Ich bin ein Geschenk für den … Handel. Unternehmen Sie was mit mir, kommen Sie auf mich zu… rufen Sie meine manpower für Ihre in der Schublade schlummernden Projekte & Ideen ab!

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Eine ausführlichere Darstellung des Prozesses dieser Gruppe mit Links zu allen Dokumenten finden Sie auf der Seite AG’s im Pulldown-Menü unter AG 4.
LINK zur Seite der AG 4

Umwelt (Agenda 21), Gesundheit…


Die kleinste Gruppe hatte das breiteste Thema!
Hier ist das erste Protokoll der letzten Arbeitsgruppe:  Protokoll1-AG6-Umwelt (Agenda21), Gesundheit…  Auch in dieser Gruppe wurden zuerst die Ergebnisse der SWOT-Analyse von der Veranstaltung im Stadttheater bepunktet…

Zum Schwerpunkt Umwelt  kristallisierte sich dabei zum einen der Wunsch heraus, Bruck, dh. vorhandene Plätze und Freiflächen einladender zu gestalten. Zum anderen wurden Verkehrsthemen wie der Ausbau des Radwegenetzes und der Öffentliche Nahverkehr aufgegriffen.

Das zweite explizite Hauptthema der Gruppe, die Gesundheit, wurde erst zu definieren und vom Umweltthema abzugrenzen versucht – und dann in vier Einzelaspekte unterteilt:

  • Bewegung
  • Ernährung
  • mentale Gesundheit
  • Umgebung

Aus dem Protokoll geht auch hervor, dass sich die Gruppe bereits mit der Aufgabe der Leitbild-Erstellung beschäftigt hat und plant, einen Textvorschlag zu erstellen.

Aufgabe bis zum nächsten Mal: noch einmal überlegen, ob alle wichtigen Ziele erarbeitet  wurden…

Liebe BruckerInnen!


Willkommen am ‚CBB – C!TY Bruck Blog‘. Jede/r ist eingeladen, an der Entwicklung von Bruck an der Leitha und einem eigenen Leitbild aktiv teilzunehmen.